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News aus der Einrichtung

News aus den Einrichtungen

Donnerstag, 26. August 2010 - 11:21 Uhr
Angebote zur Tagesgestaltung

In unserem Haus sind eine Ergotherapeutin
mit Qualifikation
zur Basalen Stimulation und eine
Altenpflegerin im Bereich der
sozialen Betreuung tätig.
Des Weiteren sind auf jedem unserer
vier Wohnbereiche je eine
Alltagsbegleiterin (ATB) angestellt,
die sich insbesondere um die
Bedürfnisse unserer an Demenz
erkrankten Bewohner/-innen
kümmern. Unsere Ergo-/Beschäftigungs-
Therapie bieten den Bewohnern
an nahezu allen Wochentagen
eine umfassende Betreuung:

_ individuelle Einzelbetreuung
_ Kleingruppen speziell für unsere
demenziell betroffenen Bewohner/
-innen durch die Alltagsbegleiter
(gemäß § 87b SGB XI)
_ Gruppenangebote wie Spiele Spaß
und mehr, Gedächtnistraining,
Rätselgruppen
_ Koch- und Backgruppen
_ Regelmäßige Ausflüge und
Veranstaltungen
_ Wöchentliche Besuche vom
Therapiehund
_ Frühstück- und Mittagessengruppe
in unserem Hausrestaurant
_ Wöchentliche gesellige Musikrunde
am Nachmittag
_ Monatlich stattfindende Gottesdienste
(evangelisch und katholisch

Montag, 5. Juli 2010 - 15:35 Uhr
Vorbereitung zur Einführung von Palliativpflege auf den Wohnbereichen



von Altenpflegerin Nicole Nitsch und Altenpfleger David Wünsch



Vor uns haben schon weitere Kolleginnen den Weiterbildungskurs „Palliative Care „ abgeschlossen. Wir fünf bilden in unserer Einrichtung die schon bestehende „Palliative Care AG“. Ziel ist die Bildung von Standards und deren Umsetzung im Seniorenzentrum an der Ullsteinstraße. Wir sind uns bewusst, dabei erst am Anfang eines langen Prozesses zu stehen. Diese Arbeitsgruppe soll das maßgebliche Instrument sein, nötige Veränderungen in Strukturen, dem Umgang mit Sterbenden und Verstorbenen sowie deren Angehörigen, Mitbewohnern und schließlich dem betroffenen Bewohner selbst einzuleiten und umzusetzen.

Die Treffen der Palliative Care Arbeitsgruppe sind in regelmäßigen Abständen vorgesehen. Das erste Treffen fand auch schon statt. Einige grundsätzliche Veränderungen wurden schon angesprochen. Dies betrifft zum Beispiel den Umgang mit verstorbenen Bewohnern. Da fast nach jedem Tod eines Bewohners einige Mitbewohner nach dessen Verbleib fragen, ist das Einrichten einer „Trauerecke“ umgesetzt worden. Somit soll auch hinterbliebenen Bewohnern Gelegenheit gegeben werden, in Würde Abschied zu nehmen.

Weiterhin ist die gedankliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter im Umgang mit Bewohnern und Angehörigen angestrebt .

Die Arbeitsgruppe hat somit die Aufgabe, Gedanken und Verhalten der Mitarbeiter zu sensibilisieren. Durch einen gezielten Austausch innerhalb des Teams kann auch die erforderliche eigene Verarbeitung der belastenden Situationen sinnvoll begleitet werden.

Es ist wichtig, dabei keine allgemeingültigen Richtlinien oder Standards festzulegen, da der ganzheitliche Umgang mit dem Bewohner nicht verallgemeinert und auf jeden Menschen gleich angewendet werden kann. Jeder Mensch ist und bleibt individuell und muss auch so behandelt werden, egal welchen Alters, welcher Religion, welchen Geschlechts oder welchen Krankheitsverlaufs.

Als Informationsquelle wird im Rahmen der Arbeitsgruppe ein Literaturverzeichnis erarbeitet werden, um Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeiter die Möglichkeit zu geben, sich wiederum individuell im Selbststudium mit dem Thema zu befassen.

Als Instrument zur Verteilung dieser Informationen haben wir einen Flyer erstellt, siehe folgende Seite.

Dieser soll, wie schon vorhandene Flyer hauptsächlich am Empfang ausliegen und jedem Besucher als wichtige Informationsquelle verfügbar sein.

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