Unternehmensleitbild
Pflege heißt für uns: „In Beziehung treten“.Dieses sehen wir als ganzheitlichen Prozess und orientieren uns deshalb an den folgenden Maximen:
- Menschenorientiertheit prägt unser Handeln gegenüber allen, mit denen und für die wir arbeiten. Die Umsetzung dieser Maxime bestimmt die Inhalte und Organisation unserer Arbeit und die auf Vertrauen, Wertschätzung und Toleranz basierende Art des Miteinanders.
- Ihre Zufriedenheit in unserem Unternehmen ist unser Ziel. Insbesondere wollen wir zur Erreichung einer höchstmöglichen Zufriedenheit unserer Bewohner und Mitarbeiter vorhandene Strukturen, Prozesse und Inhalte ständig hinterfragen und anpassen. Ihre Kritik und Anregung helfen uns, unsere Qualität zu verbessern.
- Wirtschaftliches Handeln ist Grundbedingung für unser Bestehen. Gewinnmaximierung zu Lasten von Humanität und Menschenorientiertheit lehnen wir ab.
Erläuterungen zum Unternehmensleitbild
1. Menschenorientiertheit
Mit Menschenorientiertheit bezeichnen wir eine Grundhaltung, die auf allen Ebenen des Unternehmens gelebt wird. Sie gilt im Verhältnis der Mitarbeiter zueinander und der Mitarbeiter zu den Bewohnern, Angehörigen und weiteren Partnern und Dienstleistern.
Menschenorientiertheit prägt die Art und Weise, in der wir miteinander umgehen:
- Die Kommunikation ist sachlich, freundlich und verbindlich, die Inhalte sind klar.
- Der Andere wird, so wie er ist, akzeptiert.
- Wir begegnen uns mit Respekt, Arroganz und abfällige Äußerungen sind zu unterlassen.
- Probleme und Meinungsverschiedenheiten werden offen angesprochen.
Gegenseitige Toleranz und Offenheit sind die Basis für ein vertrauensvolles Miteinander, dass keinen Raum für Nachreden, Intrigen und persönliche Verletzungen lässt.
Die Organisation der Arbeit berücksichtigt die oben genannten Grundsätze. Persönliche Wünsche und Belange der Mitarbeiter sind im Rahmen der betrieblichen Organisation nach Möglichkeit umzusetzen (z.B. bei Dienstplänen, Urlaubsplanung, bei vorübergehender Veränderung der Arbeitszeiten). Die Entscheidungen innerhalb des Unternehmens sind unabhängig von persönlichen Sympathien und Antipathien. Dies gilt insbesondere bei der Berücksichtigung der Wünsche der Bewohner und deren Angehörigen in allen Lebenssituationen (z.B. Aufsteh- und Essenzeiten, Speisepläne, Pflegeabläufe, begleitende Angebote, Beratungsgespräche, Wünsche für die letzte Lebensphase).
2. Zufriedenheit
Die äußeren Rahmenbedingungen für die Arbeit (z. B. gesetzliche Vorgaben sowie neue Erkenntnisse aus Pflegepraxis und -theorie) und die Bedürfnisse der Bewohner und Mitarbeiter können sich im Zeitverlauf ständig verändern und weiterentwickeln.
Die Wahrnehmung dieser Veränderungen und die Umsetzung der daraus erforderlichen Maßnahmen erfordern eine offene und flexible Organisation sowie die Bereitschaft aller Beteiligten, Neuerungen aufzunehmen und zu reflektieren.
Dementsprechend ist es erforderlich, kontinuierlich kritisch zu überprüfen, inwieweit bisher angewendete Verfahrensweisen und Konzeptionen zur Zufriedenheit der Bewohner und Mitarbeiter beitragen. In diesem Zusammenhang spielt das Innovationspotential der Mitarbeiter eine wesentliche Rolle; es ist zu fördern und zu nutzen.
Jeder ist aufgefordert, Anregungen zu artikulieren, die zu einer Verbesserung der vorhandenen Organisation und der betrieblichen Atmosphäre beitragen können. Dies gilt auch für Anregungen der Bewohner, deren Angehörigen oder Betreuer.
3. Wirtschaftliches Handeln
Grundlage unserer Leistungsfähigkeit sind die uns verfügbaren personellen und sachlichen Ressourcen. Durch deren effektiven Einsatz wird wirtschaftliches Handeln möglich. Jeder Mitarbeiter ist aufgefordert, auf Einsparpotentiale zu achten und bei deren Realisierung mitzuwirken. Ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den wirtschaftlichen Erfordernissen und dem Wohl der Menschen in unserem Unternehmen ist unser oberstes Ziel.

